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Im Dezember 2009
Wo stehen wir?
Hier fehlt noch etwas ... Als Orientierung sei zwischenzeitlich auf die "Weihnachtspostille 2009" verwiesen ...
Im Dezember 2008
Wo stehen wir?
Den eingeschlagenen Weg in der Gemeindearbeit sind wir im vergangenen Jahr weiter gegangen. Dazu gekommen ist jetzt ein Hauskreis, der sich aus unserem Glaubenskurs am Jahresanfang gebildet hat, eine Jungbläserausbildung in Schwann dank der Initiative von Eduard Zink und ein Kindergottesdienst Ferienprogramm sowie ein "Workshop kreatives Gestalten" dank des Engagements von Monika und Ralf Merkle in Dennach. Die Jugendkreisarbeit ist geistlich gewachsen, auch durch eine Sommerfreizeit am "Bodenseehof", die wichtige Impulse in den Kreis hinein getragen hat und wir haben auch in diesem Jahr eine enge Verzahnung mit unserer Konfirmandenarbeit herzustellen versucht. Unsere Kräfte waren dadurch manchmal stark angespannt. Mit großer Freude konnten wir nun zum 1. September eine neue FSJ-Stelle mit Judith Ruzas besetzen. Sie ist beim SWD-EC-Verband angestellt und wohnt in der Kirchengemeinde Schwann, was ein echter Gewinn für eine altersübergreifende und brückenbildende Kinder- und Jugendarbeit ist. Der Schwerpunkt ihrer Stelle liegt in Schwann, wobei sie dazu noch in der Kirchengemeinde Dobel zwei Kreise zu betreuen hat. Mit großer Freude nehmen wir wahr, dass die Kindergottesdienstarbeit - bei wirklich sehr großem Kräfteeinsatz der Beteiligten - nach und nach Früchte trägt. Sie bleibt aber eine große Herausforderung, weil sich die Bedeutung des Sonntags in den Köpfen der Menschen stark verändert hat. Sie (er)leben ihn als Familientag und in der in der Mehrzahl ohne Blick auf Gott und Gottesdienst. Das soll uns dennoch nicht entmutigen, sondern anspornen, den Verheißungen der Bibel zu trauen und fröhlich zu Jesus einzuladen. Auch in der Jungschararbeit tut sich im Verborgenen viel, sowohl in Dennach als auch in Schwann, wo wir zwei Mädchen- und eine Bubenjungschar mit engagierten Mitarbeitern haben. Letztere hat im Herbst sogar eine eigene Freizeit durchgeführt. Dankbar sind wir auch für die jährliche Kinderbibelwoche, die ein Magnet für viele Kinder ist. Ein wichtiger Punkt in diesem Jahr war für uns das Kirchengemeinderats-Wochenende zum Thema "Leitbild", das im November im CVJM-Freizeitheim in Winterlingen stattgefunden hat. Wir wollten uns einmal bewusst über geistliche Zielsetzungen unterhalten und ganz grundsätzlich über die zukünftigen Schwerpunkte in unserer Arbeit nachdenken. Sowohl im Leitbild für die Kirchengemeinde Schwann als auch im Leitbild für die Kirchengemeinde Dennach haben wir übergreifend festgehalten: "Wir wollen den Mitgliedern unserer Kirche eine geistliche Heimat bieten und noch mehr Menschen für Jesus gewinnen." Ein weiterer Schwerpunkt soll darin bestehen, den Gottesdienst für Jung und Alt wieder zur geistlichen Achse und zum Lebensmittelpunkt gelebten Christseins zu machen, wobei die Mitarbeiterschaft mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Wir sind überzeugt davon, dass eine Kirchengemeinde heute nur so missionarisch wirken und Zukunft haben kann. Ob dieser Paradigmenwechsel in Schwann und Dennach gelingt, muss sich erst noch zeigen. Ganz sicher wird ein langer Atem erforderlich sein. Dabei motiviert uns die Jahreslosung für 2009: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich". Viele Einzelaspekte, wie wir unsere gegenwärtige Situation einschätzen und in welche Richtung es weiter gehen soll, finden Sie in den beschlossenen Leitbildern.
Wir laden Sie herzlich ein mitzubauen, nicht zu unserer, sondern zur Ehre Gottes!
Ihr Friedhelm Bühner, Pfarrer
Im Dezember 2007
Wo stehen wir?
Die Gemeindevisitation ist im Juli 2007 abgeschlossen worden. Danke allen, die sich daran aktiv beteiligt haben. Eine „Kür“ war nicht vorgesehen und so hat sie uns zwar angestrengt, aber auch wiederum nicht überfordert. Wir wollten offen und selbstkritisch fragen, was gegenwärtig „ist“, was gut läuft und wo es noch hapert bei uns. Dabei ist das große ehrenamtliche Engagement in unseren Gemeinden deutlich geworden aber auch Bedenkliches, so zum Beispiel das weitgehende Fehlen der „mittleren“ Generation im Sonntags-Gottesdienst oder ein gewisses Auseinanderdriften in Milieus. Als Gemeinde Jesu aber brauchen wir uns wie viele Glieder an einem Leib (1.Kor 12, 12-26). Was in der Theorie sicher niemand bezweifelt aber noch zu wenig gelebt wird bei uns. Daran zu arbeiten, dass sich das ändert, wird eine spannende Aufgabe für die nächste Amtsperiode im Kirchengemeinderat sein. Aber nichts ist unmöglich. Wenn viele mitmachen!
Aus „Pflänzchen“ sind inzwischen Pflanzen geworden
Im vergangenen Jahr haben wir Ihnen die Arbeit im neuen Kindergottesdienst und Krabbelkindergottesdienst in Schwann vorgestellt.

Dankbar können wir heute sagen, dass ein treuer „Stamm“ an Kindern regelmäßg und gerne kommt. Es könnten allerdings noch viel mehr sein! Unser Ziel ist es, den Kindern einen fröhlichen Zugang zu Gott, Jesus Christus und den zahlreichen Geschichten der Bibel zu ermöglichen. Deshalb singen wir, beten und erzählen lebendig nach, was Gott uns Menschen zu sagen hat. Kreativität ist ganz groß geschrieben. Herz, Mund und Hände sollen angesprochen werden. Wenn Sie bisher noch nicht den Mut gefasst haben oder Sie erst jetzt davon gehört haben: Bringen Sie doch gleich am 13. Januar 2008 Ihr Kind ins Gemeindehaus! Sie dürfen auch gerne dabei bleiben oder besuchen Sie in der Zwischenzeit den Gottesdienst in der Schlosskirche! Oder rufen Sie an, wenn Sie eine Frage haben, bei Anne Bühner, T. 07082-948367.

Dasselbe gilt für den Krabbel-Kindergottesdienst für alle Kinder von 0 bis 4 Jahren. Er findet ebenfalls sonntags im Gemeindehaus statt. Wir erzählen hier unseren Kleinen auf kindgerechte Weise von Gott und haben Zeit zum Reden miteinander. Wir danken Helene Walz für ihre große Aufbauarbeit. Ab dem neuen Jahr wird jetzt Magdalene Skrzos die Leitung des Krabbel-KiGo übernehmen. Melden Sie sich einfach bei ihr! T. 07082-942811.
Der Jugendkreis Schwann-Dennach ist inzwischen eine feste Größe im Gemeindeleben geworden. Eingeladen sind alle Jugendlichen ab 14 Jahren, also ab dem Konfirmandenalter und sie kommen tatsächlich: Immer donnerstags ab 18.30 Uhr zum gemeinsamen Bibellesen - hier kommen bisher leider nur wenige - und dann zum allgemeinen Treffpunkt um 19.00 Uhr. Rund 15-20 junge Leute bilden den Kern, der inzwischen schon mehrere Freizeiten durchgeführt hat, zuletzt im Oktober 2007 ein Wochenende in Worms sowie in den Sommerferien 2007 eine Segelfreizeit in Holland, die beide sehr gut ankamen. Wir wollen den Jugendlichen neben Spaß und Spiel gerne ein festes Fundament in Jesus Christus mitgeben, ihnen Mut machen zu einem fröhlichen und konsequenten Christsein. Dafür brauchen sie vor allem glaubhafte Vorbilder. Vielen Dank allen, die sich hier engagieren; insbesondere begrüßen wir als Neuzugang Céline Wiegand sowie Christel Steger, die zur Zeit ein Freiwilliges Missionarisches Jahr beim EC in Dobel macht und uns eine große Hilfe ist.

Bei stürmischer See an Deck der „Madraque“, mit der wir als Freizeitgruppe eine Woche lang im holländischen Wattenmeer unterwegs waren.
„Mit Freu(n)den in die Kirche gehen“, diesem Motto sind die Familiengottesdienste in Dennach und in Schwann mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt verpflichtet, die wir anbieten, zum Teil auch als gemeinsame Gottesdienste. Natürlich könnten es auch hier noch viel mehr Gottesdienste werden, aber wir müssen langsam aufpassen, die Kräfte nicht zu überdehnen. Mit viel Elan haben sich hier die Gruppen und Kreise, aber auch die beiden Kindergärten und einzelne Vereine im zurückliegenden Jahr eingebracht. Der Gemeinschaft hat es gut getan. Deshalb stehen auch im Jahr 2008 wieder ganz unterschiedliche Familiengottesdienste auf dem Programm.

Der Auftritt der Jungschar Dennach beim „Turmfest“-Gottesdienst in Dennach am 1. Juli 2007.
Aus dem Glaubenskurs im Winterhalbjahr 2006/7 ist inzwischen ein überschaubarer Hauskreis entstanden, der sich regelmäßig 14-tägig trifft, um gemeinsam die Bibel zu lesen und sich darüber auszutauschen. Die Teilnehmerschar ist so bunt wie die Themen, die dabei angesprochen werden. Treffpunkt ist jeweils nach Absprache bei einem der Teilnehmer zu Hause. Daher auch der Name „Hauskreis“. Wer gerne dazustoßen möchte, bitte einfach anrufen: T. 07082-948367. Über noch so manch Anderes ließe sich Erfreuliches berichten, zum Beispiel die jährliche Kinderbibelwoche (KiBiWo), die vom 2.-6.4.2008 stattfinden wird oder die Chorarbeit (Kinderchor, San-Sebastian-Chor, Posaunenchor) oder die Jungschararbeit. Sie finden dazu viel aktuellere Informationen im Internet als es eine „Weihnachtspostille“ leisten könnte. Hier wollen wir Sie gerne auf dem Laufenden halten, was sich darüber hinaus tut in Ihrer Gemeinde.
Friedhelm Bühner, Pfarrer
Im Dezember 2006
Wo stehen wir?
Auch die Kirche muss sich verändern. „Wer will, dass alles bleibt wie es ist, will nicht, dass sie bleibt“. Damit aber etwas daraus wird, müssen wir neu auf die Ziele schauen, die Jesus seiner Gemeinde gegeben hat. „Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker ...“ (Mt 28,19). Und eine ehrliche Analyse machen: Junge Menschen sind eher selten im Gottesdienst, auch viele ältere kommen nicht. Die Bindekräfte sind schwächer geworden. 4-5% Gottesdienstbesuch. Die Kirche ist noch im Dorf, aber das Wochenende wird oft anders bestimmt. Was ist uns wichtig(er) für unsere Kinder? Eine Fülle von Möglichkeiten. In der Praxis kommt die Kirche da schlecht weg.
Wohin sollen und wollen wir gehen?
Nicht wegen der Gemeindevisitation 2007 sollten wir so fragen, sondern weil wir die beste Botschaft aller Zeiten haben. Sie ist in unserer globalen Welt so gut, hilfreich und wichtig wie eh und je. Aber viele Menschen erreicht sie nicht mehr. Deshalb brauchen wir wohl noch viel mehr Phantasie und Liebe als bisher, um hier wieder Türen aufzustoßen. Türen zur jungen und mittleren Generation vor allem. Und es braucht Lotsen, die erinnern, die einladen, die Mut machen - und beten.
Eine erste Pflanze, der Kindergottesdienst in Schwann
Im Januar 2006 gestartet, wurde hier ganz viel Liebe und Phantasie für Jesus und seine Botschaft investiert.Danke den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hier jeden Sonntag mitwirken und dafür sorgen, dass die Kinder gerne kommen. Die Teilnehmerzahl schwankt noch sehr stark. Mal kommen 30, im Durchschnitt 15, aber es gab auch Sonntage mit „nur“ 5 Kindern. Gerade im KiGo-Bereich spüren wir am
stärksten, wie sehr diese Kinder vom (Sonntags-)Verhalten ihrer Eltern und Großeltern abhängig sind. Wer weckt und erinnert sie? Wer begleitet sie zum (Kinder-)Gottesdienst? Wer ermutigt sie? Auch unsere Kinder am Ort hat Jesus gemeint, wenn er sagt „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes“ (Mt 19,14). Bleiben wir dran - und helfen Sie doch mit!
Auch die Kleinsten in der Gemeinde haben schon einen Platz in unserer Kirche. Wir sind Eltern mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren, die sich jeden Sonntag - außer in den Ferien - vom 10.15 - 11.15 Uhr im Gemeindehaus treffen, um gemeinsam auf kleinkindgerechte Weise von Gott zu hören.
Neugierig geworden?
Dann einfach am nächsten Sonntag ins Gemeindehaus kommen und mitmachen bei Liedern, Spielen, Geschichten und allem, was mit unseren Kindern Spaß macht! Rückfragen kann man auch unter der Telefon-Nr. von Helene Walz 07082-40621 oder von Anne Bühner 07082-948367.
Eine zweite Pflanze, Familiengottesdienste (Dennach - Schwann)
„Mit Freu(n)den in die Kirche gehen“, in diesem Motto stecken zwei wichtige Begriffe: Freude und Freunde. Beides ist kostbar und geht leicht verloren. Wir sitzen noch viel zu oft weit auseinander in den Bankreihen. Dabei gehören doch alle, die an Jesus glauben zu (s)einer Familie.
Die Familiengottesdienste, die wir immer wieder gemeinsam gestalten, möchten bewusst Jung und Alt zusammen bringen, Mut zum Glauben machen und die Zusammengehörigkeit stärken.
Eine dritte Pflanze, Jugendkreis
Es ist leider zum traurigen Standard geworden, dass Jugendliche aus der Kir-che „hinaus konfirmiert“ werden. Muss das so sein? Wir glauben: Nicht unbedingt! In einer anonymen Befragung gab jeder zweite Konfirmand an: „Ich bin froh, wenn die Konfirmation vorbei ist und ich nicht mehr in die Kirche muss“. Etwa die gleiche Zahl „Ich würde gerne in einen Jugendkreis gehen, in dem auch über Gott geredet wird“ und etwa jeder Dritte: „Ich würde gerne Christ werden. Wie geht‘s dann weiter?“ Diese Angaben könnten repräsentativ sein. Auf jeden Fall wollten wir uns dem Testfall stellen. Und es ist eine Jugendgruppe mit im Schnitt 10-12 Jugendlichen entstanden. Sie kommen aus beiden Kirchengemeinden, sind gerne dabei und wachsen mehr und mehr zusammen. Auf die erste gemeinsame Freizeit (Bild unten) folgt im Sommer 2007 eine Segelfreizeit, durch die - so die Hoffnung - die jetzigen Konfirmanden leichter in den Jugendkreis hinein finden können.
Übrigens dürfen auch ältere Jahrgänge - bis 18 Jahre - noch gerne dazu stoßen! Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an Marcus Stelz, Katrin Grötzinger, Vera Ortlieb, Ruben Bühner und Iris Leiste vom EC in Dobel!

Friedhelm Bühner, Pfarrer
Dieser Artikel wurde von Pfarrer Bühner erstellt.
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